Ab jetzt wird’s ein bisschen leichter

Genervt von einer Job-Sache kommend und den Anzug tragend, in dem ich mich unwohl fühle, warte ich am Flughafen auf den verspäteten Flieger nach Hause. Für meine Verhältnisse ist es wahnsinnig sonnig und warm, aber in diesem kleinen Land ist es, glaube ich, immer so sonnig und warm, es regnet nur ganz, ganz selten. Auf denjenigen Bildschirmen, auf denen keine Arrvials und Depatures angezeigt werden, ist ein Nachrichtensender eingestellt und zwar in der Landessprache, die ich nicht verstehe. Was soll’s.
Ich gehe ein bisschen zwischen den Schaltern und Wartebereichen herum und finde einen Bildschirm, auf dem ein Livestream aus dem Zoo läuft. Dieses Land hat nur einen einzigen großen Zoo, der ist in der Hauptstadt. Der Livestream zeigt das Pandagehege. Eine Pandamama ist darauf zu sehen, groß, still, vage optimistisch. Sie hat ein Pandakind, das herumtollt, wie ein Welpe. Die Pändin isst, Bambus und Gemüse, spielt und kuschelt mit dem Kleinen und chillt ansonsten. Hin und wieder kommen Wärter herein, sie tragen Pandakleidung und räumen ein bisschen auf oder bringen mehr zu essen, das Kleine stolpert ihnen dauernd vor die Beine.

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